In der Hauptstadt von Teneriffa, Santa Cruz de Tenerife, direkt an der Hafenmole beim Ozeanischen Institut sollte vom 24. Bis 26. Mai auf einer riesigen Fläche außerordentliche Freizeitunterhaltung gemacht werden. Internationale Musikgruppen und weltweit bekannte DJs sollten neben Kletterwand und Skater-Parcours sowie anderen aufregenden Highlights die Menschen erfreuen. Wer gerne Fatboy, Iggy Pop, Orbita und Marylin Manson gehört hätte, muss jetzt noch ein wenig warten. Der Veranstalter LM-Producciones hat kalte Füße bekommen und das Festival “kurzfristig auf unbestimmte Zeit” verschoben. Begründet wurde die Absage wegen der geringen Nachfrage in der Zeit der Krise. Auch auf unserer Nachbarinsel Gran Canaria musste Bruce Springsteen kürzlich vor fast leerem Stadion spielen, weil viele Menschen die 60 Euro für eine Eintrittskarte nicht hatten. Kritik muss sich auch die Stadt Santa Cruz de Tenerife gefallen lassen. Die zeigte kaum Interesse an dem Festival bei dem rund 50 kanarische Bands auftreten sollten – Unterstützung gab es keine. LM-Producciones betonte, dass es sich definitiv nicht um eine Absage des Konzertes handele, sondern die Tatsache, dass jetzt offenbar ein besonders wirtschaftlich kritischer Zeitpunkt vorhanden ist. Mal sehen, wann sich der Veranstalter wieder traut, diesen Super-Event zu veranstalten. Kann etwas dauern!
Aktuelles aus Spanien:
Nach Aussagen des spanischen Ministerpräsidenten Rajoy ist es zurzeit sehr schwierig für Spanien, sich am Markt zu einem angemessenen Preis Geld zu leihen. Der konservative Ministerpräsident erklärte kürzlich vor Journalisten, die sich im Abgeordneten-Haus versammelt hatten: “Die Lage im Land ist kompliziert”. Er sagte es vor dem Hintergrund des neuen Rekordstandes der Risikoaufschläge für spanische Staatsanleihen. Rajoy ist der Meinung, dass seine umgesetzten Reformen und Sparvorhaben das enorme Haushaltsdefizit Spaniens auf den richtigen Weg bringen wird. Es gebe keine Alternative zu dieser Politik. Rajoy sagte weiter: ”Das Risiko ist groß, dass wir keine Kredite mehr bekommen, und wenn doch, zu astronomischen Preisen”. Der spanische Ministerpräsident forderte von Brüssel, die EU-Kommission müsse eine klare Botschaft zur Verteidigung des Euros signalisieren.
Historisches aus Spanien am 18. Mai:
1756: Félix Francisco José Pedro de Azara y Perera, der spanische Offizier und Landvermesser wird in Barbunales bei Barbastro geboren. Er erforschte zwischen 1781 und 1801 die La-Plata-Länder in Südamerika. Nach ihm wurden mehrere Tierarten und ein Höhenzug auf dem Mond benannt. Felix Azara war der jüngere Bruder des Diplomaten José Nicolás de Azara. Felix starb am 20. Oktober 1821 in Huesca.
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