So ist der Winter auf Teneriffa

Pico del TeideDass Winter auf Teneriffa ist, merkt man so richtig daran, dass die Zufahrten zum Teide wegen Glatteis und Schnee gesperrt sind. Unten am Strand hat es bei Temperaturen von über 20° Celsius geregnet. Ab 2.000 Meter heißt der Regen dann Schnee. Kein einziger Leihwagen hat Winterreifen und die Canarios kennen sie nur vom Hörensagen. Für heute hat das Cabildo die teilweise Freigabe der Strecke TF-136 (Santiago del Teide nach Buenavista del Norte) bekannt gegeben. Die Öffnung beschränkt sich auf Kilometer 9 bis 18. Dagegen sind die Landstraßen TF-21 (La Orotava - Teide) und die TF-136 (Casas Afure) bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Kleiner Trost – aus der Ferne ist der Teide ja auch schön anzusehen.

 

Aktuelles aus Spanien:

Fluglotsen sind für den Flugverkehr unverzichtbar. In Spanien hat das dazu geführt, dass der Lotse oder die Lotsin mehr als der Ministerpräsident verdient. Mit 200.000 bis 300.000 Euro Jahresgehalt ist man im Lotsen-Bereich dabei. Weil Spanien mit seiner katastrophalen Wirtschaftkrise sich solche Ausrutscher nicht leisten kann, hat der zuständige Minister in Madrid, José Blanco, darüber nachgedacht, wie man die Spitzengehälter kappen kann. Eine Umfrage im Volk hat ergeben, dass 78 Prozent der Meinung sind, die “Bewacher des Himmels” werden zu gut bezahlt. Das belastet auch die Flugkosten deutlich. Bleibt abzuwarten, ob sich die Sache ohne Streiks lösen lässt.

 

Historisches aus Spanien am 9. Februar:

1817: Der spanische Maler Lucas Velázquez wird in Madrid geboren. Er stirbt am 11. September 1870 ebenfalls in Madrid. Er wurde vor allem als Maler von Kriegszenen, Figuren und Schöpfer von Fresko-Malereien bekannt.

 

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Es geht auch ohne

Eine Party unter Jugendlichen  jeden Freitag - und das ohne Alkohol und Drogen, geht das? Es geht. Jeden Freitag wird in der Salesianos-Schule in La Cuesta (Nähe Santa Cruz de Tenerife) eine fetzige Party gefeiert. Das Ganze findet wirklich bei alkoholfreien Getränken und ohne Mitwirkung von Drogen statt. Es treten Rockbands auf, die bei den jungen Leuten beliebt sind, und die Tanzfläche ist stets gut gefüllt. Mehrere hundert Jugendliche kennen diesen Insidertipp. Sie erfahren dort, wie man ohne Rauschmittel Spaß haben kann. In Zeiten des Komasaufens und des ungezügelten Drogenkonsums eine nachahmenswerte Alternative.

 

Aktuelles aus Spanien am 8. Januar:

Die Krise in Spanien macht die Leute ideenreich, wie man zu Geld kommen kann. In der Oberstadt von Barcelona wurden kürzlich drei junge Frauen gesehen, die in einen Flur eindrangen und den Gaszähler und einige Leitungen aus der Wand rissen. Offensichtlich hielten sie das Diebesgut für Kupfer zum Weiterverkaufen. Jetzt strömte das Gas ungehindert aus dem Leck und gefährdete die Bewohner. Weil sich die sofort herbeigerufene Feuerwehr im Häuserblock geirrt hatte, war sie erst 10 Minuten später vor Ort. Der Schaden war rasch beseitigt. Die Leute von der Feuerwehr machten klar, dass die Gaszentrale immer verschlossen sein muss. Da das aber selten der Fall ist, haben die Frauen schon an anderen Stellen “zugeschlagen”.

 

Historisches aus Spanien am 8. Februar:

1586: In Madrid wird das Hospital General gegründet.

 

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Es gibt viel zu tun - lassen wir es liegen

Estación de Guaguas (Busbahnhof) in Puerto de la CruzJetzt muss Marcos Brito, der Bürgermeister von Puerto de la Cruz, die Suppe selbst auslöffeln, die er sich in seiner vorherigen Amtszeit eingebrockt hat und sich heftige Kritik von der Opposition gefallen lassen. Seinerzeit hatte er schon einmal das Geld für die längst fällige Renovierung des Busbahnhofes. Dieses Geld hat er für andere Dinge verwendet, und jetzt - sechs Jahre danach - ist das Gebäude seit dem 2. November wegen Baufälligkeit geschlossen. Es gibt aber doch noch Möglichkeiten in das Innere zu gelangen. Obdachlose haben hier ihren neuen “Wohnsitz” eingerichtet und im ehemaligen TITSA-Büro gemütliche Lagerfeuerchen gemacht. Die Geschäfte im Außenbereich haben ein kurzfristiges Ultimatum gestellt bekommen und müssen ohne alternativen neuen Standort schließen. Das Schlimmste an der ganzen Angelegenheit ist, dass für die Renovierung oder den Neubau der Busstation keinerlei Geld vorhanden ist - ja noch nicht einmal eine Zusage der Finanzierung - weder von der kanarischen Regierung noch vom Cabildo - vorliegt. Wann das Projekt durchgeführt wird, steht völlig in den Sternen. Wenn es so sein wird, wie bei anderen Vorhaben, die Brito und seine Truppe einfach liegen lassen, kann man in zehn Jahren den neuen Busstandort eröffnen. Dann wird hoffentlich jemand anderes das Band der Einweihung durchschneiden.

 

Aktuelles aus Spanien:

Das Verbot des Auslaufens an Kataloniens Küsten für Fischerboote mit Schleppnetz wird wohl zu einer Verknappung von frischem Fisch führen. Das Verbot gilt vom 1. Februar bis 2. März und soll der Erholung des Fischbestandes dienen. Der Präsident der katalanischen Fischereivereinigung, Eusebi Esgleas, sagte, dass die betroffenen 149 Boote mit 410 Mann zirka 10 Prozent des Gesamtbedarfs an Frischfisch liefern. Weiterhin suche man nach einer Möglichkeit die Spritkosten der Schiffe um 18.000 Euro im Jahr zu reduzieren.

 

Historisches aus Spanien am 7. Februar:

1569: Die spanische Inquisition weitet sich auch auf die überseeischen Besitztümer Spaniens aus.

 

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Teneriffa wurde durchgerüttelt

Im Graben zwischen Teneriffa und Gran Canaria kommt es immer wieder zu kleinen Erdbeben. Diese sind messbar, aber nicht spürbar und erreichen auf der nach oben offenen Richterscala selten die Marke von zwei. Gestern um 15:10 Uhr und sechs Sekunden wackelten bei Santa Cruz de Tenerife die Wände bei einem Beben der Stärke 4,0 auf der Richterscala. Trotzdem ist niemand in Panik geraten. In Radazul waren die Erschütterungen am deutlichsten zu spüren. Pessimisten, die ein Beben in der Stärke von Haiti befürchten, können beruhigt sein. Auf den Kanaren herrschen andere seismische Vorraussetzungen. Viele kleine Beben verhindern ein Großes. Teneriffa ist wesentlich jünger als Gran Canaria und tief im Atlantik findet stetig eine Anpassung statt. Bei den Menschen auf beiden Inseln wäre ein Ausgleich der zwischenmenschlichen Spannungen ebenfalls erstrebenswert.

 

Aktuelles aus Spanien:

Alle blicken auf Europas Sorgenkind Griechenland. Dabei ist Spanien mit seiner Wirtschafts- und Finanzkrise die größere Gefahr für die Stabilität der Eurozone. Paul Krugman, der Ökonomiepreisträger, schreibt in seinem Blog für die New York Times davon, dass nicht Griechenland, sondern Spanien der eigentliche Brandherd in Europa ist. Die Financial Times sieht das ähnlich. Weil Spaniens Wirtschaft viereinhalb Mal größer ist, als die griechische, und als einziges größeres Land in der EU im Jahr 2010 kein Wachstum zu erwarten hat, wird die iberische Halbinsel kritisch beäugt. Mit über vier millionen Arbeitslosen hat Spanien eine historische Rekordhöhe erreicht und ist zumindest damit führend in Europa.

 

Historisches aus Spanien am 6. Februar:

1481: Im spanischen Sevilla findet wissentlich die erste Autodafé (von lat. actus fidei, Glaubensakt = bezeichnet die Vollstreckung eines Urteils der Inquisition) statt . Es folgen etwa 9.000 weitere Autodafés. Bei einer Autodafé handelte es sich um eine volksfestartige Veranstaltung der spanischen Inquisition. Sie bestanden aus dem Glaubensbekenntnis des Gerichts, der Urteilsverkündung und der unmittelbaren Vollstreckung der Strafe. Bis ins 19. Jahrhundert wurden in Spanien noch Autodafés durchgeführt.

 

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Fastnacht kann ins Auge gehen

Es werden immer mehr Karnevalisten, die auch noch die Augen verkleiden. Sie fummeln sich modische Kontaktlinsen in die Augen und wissen nicht, dass die meisten dieser Linsen Gifte enthalten, die große gesundheitliche Schäden anrichten können. Hier auf Teneriffa, wo der Karneval so richtig tobt, kann man beobachten, wie sich die “lustigen Linsen” bei den Jäcken verbreiten. Die Vereinigung der Optiker auf den Kanaren warnt vor den Kontaktlinsen, die man hier sogar auf Flohmärkten kaufen kann. Diese Linsen lassen keinen Sauerstoff an das Auge. Giftige Weichmacher können im ganzen Körper Unheil anrichten – sie können sogar die Fortpflanzung gefährden. Gründe genug, auf diesen “Spaß” zu verzichten.

 

Aktuelles aus Spanien:

Auch in Spanien ist die Erhöhung des Rentenalters eine heikle Sache. Deshalb sind alle spanischen Parteien bemüht, Geschlossenheit zu demonstrieren. Die Gewerkschaften sind der Auffassung, dass der spätere Eintritt ins Rentenalter auf freiwilliger Basis geschehen sollte. Die rechte bürgerliche Partei CiU und die konservative PP sowie die nationalistische baskische PNV empfehlen, die Menschen mit Anreizen zum späteren Renteneintritt zu bewegen und den Vorruhestand mit finanziellen Abschlägen zu belegen. Schon jetzt gehen 44 Prozent der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen vor Erreichen des Rentenalters in den Ruhestand. Dieses Thema kann zu einem Dauerbrenner werden, weil die Initiative frühestens im Jahr 2013 wirksam werden soll.

 

Historisches aus Spanien am 5. Februar:

1939: Während des Spanischen Bürgerkriegs ist Katalonien an die Nationalisten unter Francisco Franco gefallen. Premier Negrín, Republikpräsident Azaña, José Giral, Lluis Companys und der Baskenpräsident Aguirre flüchten nach Frankreich. Mehr als eine halbe million spanische Flüchtlinge werden von Frankreich aufgenommen.

 

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Bilanz eines Unwetters

Auf einer Pressekonferenz gab Ricardo Melchior, der Inselpräsident von Teneriffa, bekannt, dass die vorläufige Schätzung der Unwetterschäden auf der Insel bei mindestens 11 Millionen Euro liegt. Diese erste Schätzung wird mit Sicherheit bald deutlich überholt werden. Wer sich die Schäden in der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife, die von einem Gewittersturm mit heftigen Niederschlägen betroffen war, ansieht, wird erkennen, dass allein dort die Höhe des Schadens immens ist. Im Rahmen der Pressekonferenz forderte Ricardo Melchior die Errichtung eines Wetterradars auf Teneriffa. Das würde die Qualität der Vorhersagen von Unwettern deutlich erhöhen. Die einzige Wetterstation der Kanaren mit Radar steht auf Gran Canaria. Von dort aus ist es schwer, die westlichen Inseln, wie La Palma und El Hierro zuverlässig zu überwachen.

 

Aktuelles aus Spanien:

Am Montag blieben in Katalonien rund 72 Prozent aller Kinos geschlossen. Grund für den Streik ist das neue Filmgesetz, das zwingend vorschreibt, die Hälfte der in Katalonien gezeigten Filme zu Synchronisieren oder mit Untertiteln zu versehen. Die Branche sieht durch dieses Gesetz ihre Existenz gefährdet, weil Kosten und Nutzen weit auseinanderklaffen - der Aufwand lohne sich nicht. Außerdem werde die Wahlfreiheit der Zuschauer beschnitten.

 

Historisches aus Spanien am 4. Februar:

1961: In Madrid wird die erste und gleichzeitig auch letzte Suburbano (Vorortzug, heute Linie 10) von der Plaza de España über Batán nach Carabanchel freigegeben. Dieser Vorortszug verkehrt hauptsächlich oberirdisch. Erstmals wurden die Baukosten vom spanischen Staat übernommen.

 

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Wenn es stürmt auf den Kanaren

Wie bei jedem Unwetter, das die Kanaren überquert, fallen auch Flüge aus. Die Stürme und heftigen Regenwetter der letzten Tage führten zu Annullierungen von interinsularen Verbindungen. Teilweise starteten die letzten Maschinen schon vormittags. Die staatliche Flughafengesellschaft AENA berichtete, dass besonders die Gesellschaften Binter und Islas Airways von den Ausfällen betroffen waren. Auf Teneriffa waren auf dem Südflughafen Reina Sofía wegen starker Sturmböen keine sicheren Starts und Landungen mehr möglich. Heute wird sich das Wetter allmählich beruhigen und morgen ist die (Insel-)Welt wieder in Ordnung.

 

Aktuelles aus Spanien:

Am Samstag gab der spanische Untersuchungsrichter Baltasar Garzón in Madrid bekannt, dass er weiter gegen die Verletzung der Menschenrechte im US-Gefangenenlager Guantánamo auf Cuba ermitteln will. Vor drei Monaten hatte Garzón die USA aufgefordert, ihm im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens die geforderten Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Weil er aber keine Antwort aus Amerika bekommen hat, erklärte er sich weiter für zuständig und ermittelt weiter gegen die Verantwortlichen des Lagers. Hauptsächlich geht es um Folter und Misshandlungen von Häftlingen. In Guantánamo sitzt auch ein spanischer Staatsbürger. Nach einem spanischen Gesetz darf der Richter ermitteln, wenn ein Bürger im Ausland zu Schaden kommt.

 

Historisches aus Spanien am 3. Februar:

1891: Juan Negrín Lopez wird in Las Palmas de Gran Canaria geboren. Er wird spanischer Politiker (POSE) während des Spanischen Bürgerkriegs. Sein Geburtsdatum steht nicht eindeutig fest und schwankt je nach Quelle zwischen 1887 und 1892. Negrín stirbt am 12. November 1956 in Paris im Exil.

 

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Kurze Pause des “ewigen Frühlings”

Gestern war wieder einmal auf den Kanarischen Inseln wegen der heftigen Unwetter Kerzenlicht angesagt. Fast 30.000 Menschen hatten keinen Strom - Schuld waren die heftigen Unwetter. Betroffen waren Teile der Inseln Gran Canaria, La Gomera und Teneriffa. Das Energieversorgungsunternehmen UNELCO hatte alle Hände voll zu tun. Mit Wasser vollgelaufene Trafostationen und Blitzschlag waren die Ursache für den Blackout. Bis heute Morgen wurden viele Bewohner wieder mit Strom versorgt. Auf Gran Canaria ist die Gemeinde Telde noch in Dunkelheit gehüllt. Kleiner Trost – ab morgen wird es wieder besser und der „ewige Frühling“ geht weiter.

 

Aktuelles aus Spanien:

Um das Land Spanien aus der Krise zu führen, hat am letzten Freitag das Parlament in Madrid einen Sparplan von 50 milliarden Euro beschlossen. Damit will man einen Ausweg aus der wirtschaftlichen Talfahrt erreichen. Diese Maßnahme soll auch die Antwort auf die internationale Kritik am Budgetdefizit des angeschlagenen Landes sein. Wie schlimm es ist, kann man daran sehen, dass die Experten Spanien zu den “Sorgenkindern” neben Portugal und Griechenland in einem Atemzug nennen. Die Zahl der Arbeitslosen ist die Höchste in der ganzen EU. Bisher hat es die Regierung von Zapatero nicht geschafft, die Wirtschaftskrise in den Griff zu bekommen.

 

Historisches aus Spanien am 2. Februar:

1810: Die von Sevilla nach Cádiz entwichene Zentraljunta, die den Krieg gegen die Fremdherrschaft der Franzosen in Spanien leiten sollte, wird zur Abdankung und zur Einsetzung einer Regentschaft gezwungen.

 

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Offenes Ohr für Kinder

Vor vier Jahren richtete das kanarische Sozialministerium für die schwächsten der Gesellschaft – die Kinder - ein Sorgentelefon ein. Das hat sich so sehr bewährt, dass es mittlerweile in ganz Spanien solche Einrichtungen gibt. Hier erhalten Kinder Hilfe und qualitative Beratung in allen Fragen. Trotz alledem ist das Sozialministerium alarmiert. Bis vor zwei Jahren wurde das Sorgentelefon hauptsächlich bei Problemen in der Schule angerufen. Ab dem Jahr 2009 wurden immer mehr Hilferufe wegen Gewalt in der Familie entgegen genommen. In Familien, die am Existenzminimum leben müssen, ist oft Gewalt an der Tagesordnung. Die Telefonnummer: 900 20 20 10 gibt Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, mit ausgebildeten Psychologen über ihre Probleme zu sprechen und Hilfe zu erhalten.

 

Aktuelles aus Spanien:

David Libersohn, ein in Barcelona ansässiger Rabbiner, hat behauptet, dass Katalonien die höchste Rate von Antisemitismus in der EU aufweise – und er wurde jetzt bestätigt. Das Exekutivkomitee der Partei “Convergencia Democratica de Catalunya” bestätigte, dass man diese Entwicklung mit Sorge überwache. Gerade in Barcelona gebe es eine große Anzahl von Buchläden, die Literatur mit Holocaust verleugnendem Inhalt verkaufen. Er forderte, dass auch in Spanien das Leugnen des millionenfachen Mordes der Nazis an Juden unter Strafe gestellt wird.

 

Historisches aus Spanien am 1.Februar:

1881: Zum ersten Mal erscheint die Tageszeitung “La Vanguardia” ( Avantgarde). Gegründet wurde sie von Carlos Godo und Bartolomé Godo. Auch heute noch ist die Tageszeitung, die in Barcelona herausgegeben wird, im Besitz der Familie. Die Zeitung erscheint spanienweit und wird vorwiegend in spanischer Sprache geschrieben. Einige Abschnitte, zum Beispiel die Leserbriefe, werden in Katalanisch veröffentlicht. Mit über 200.000 Exemplaren ist die Zeitung die Auflagenstärkste  in Katalonien.

 

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Puerto de la Cruz bald ohne Kultur?

Ayuntamiento (Rathaus) von Puerto de la CruzDie Tageszeitung Diario de Avisos schrieb kürzlich in einem Artikel über die vollständige Streichung aller kulturellen Aktivitäten in Puerto de la Cruz. Das Ayuntamiento der beliebten Metropole im Norden von Teneriffa steht, nach dem Bericht der Tageszeitung, vor dem finanziellen Kollaps. Wegen der Krise hat sich das Budget halbiert und 1,2 millionen Euro müssen irgendwie eingespart werden. Hinzu kommen noch unbezahlte Rechnungen über 3,35 millionen Euro für bereits erbrachte Leistungen. Laut Juan Carlos Marrero aus dem Consejal für Kultur und Fiestas ist das Ayuntamiento dringend auf finanzielle Hilfe der Inselregierung angewiesen. Vielleicht sollte der Bürgermeister, Marcos Brito, einmal überlegen, ob er weiter an den Plänen für den geplanten Yachthafen und den Bau der Golfanlage bei „Rosaleda“ festhalten will. Das eingesparte Geld wäre woanders besser angelegt.

 

Aktuelles aus Spanien:

Im Jahr 2005 hatten die großen Hersteller von Körperpflegemitteln eine Preisabsprache getroffen. Firmenübergreifend hatte man eine heimliche Preiserhöhung durchgesetzt, indem alle betroffenen Firmen bei gleich großer Verpackung weniger Inhalt zum gleichen Preis in den Handel brachten. Diesen Vorwurf trifft die Firmen Colgate, Puig, Sara Lee und Henkel. Die nationale Wettbewerbskommission konnte tätig werden, weil die Firma Henkel mit den Produkten Magno und La Toja die “Kungelei” verraten hatte. Das hat sie aber nicht ganz uneigennützig getan. Immerhin ist Henkel dadurch einer Strafe von fast fünf millionen Euro erspart geblieben. Die erst vor Kurzem geschaffene Kommission ist kein zahnloser Tiger. Schon einmal hat sie eine Millionenstrafe verhängt, weil sechs Versicherungen (MAPFRE an der Spitze) die Preise für die zehnjährige Baugarantie abgesprochen hatten. Damals wurden fast 22 millionen Euro Bußgeld verhängt.

 

Historisches aus Spanien am 31. Januar:

1994: In Barcelona brennt das historische Opernhaus Gran Teatro del Liceo bis auf die Grundmauern nieder.

 

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