Schäuble würgt Teneriffa-Urlauber

Minister SchäubleDie deutsche Bundesregierung hat kein Herz für die Urlauber. Neben den Autofahrern und den Rauchern werden sie gnadenlos zur Kasse gebeten. Neuste Idee des Finanzministers zur Schröpfung seiner Bürger ist die Einführung einer Luftverkehrssteuer. Will heißen, wer sich in die Lüfte erhebt, zahlt. Bis 2.500 Kilometer kostet Fliegen je acht Euro – und das hin und zurück. Für Länder bis zu 6.000 Kilometer werden 25 Euro fällig. Wenn vier Personen von Deutschland nach Ägypten, Saudi Arabien, Israel oder nach Teneriffa reisen, will Schäuble stolze 200 Euro haben. Noch schlimmer erwischt es die Reisenden nach Australien oder Südostasien mit 45 Euro. Die neue Steuer wird ab dem 1. Januar 2011 erhoben. Wer jetzt denkt, der Kauf eines Tickets zum heutigen Zeitpunkt würde die Steuer umgehen, irrt – schon heute wird sie für später erhoben. Alle Fluggesellschaften haben signalisiert, dass sie die Steuer an die Kunden weitergeben werden. Ein Sprecher der Lufthansa sagte dazu: “Der Alleingang Deutschlands führt zu massiven Verzerrungen im Wettbewerb in Europa”. Mit dieser Steuer hofft Minister Schäuble (CDU) mit Mehreinnahmen von jährlich einer Milliarde Euro. Freunde schafft er sich damit nicht.

Aktuelles aus Spanien:
Der kürzlich aufgeflammte Konflikt zwischen Spanien und Marokko ist beigelegt. Nachdem die marokkanische Regierung glaubhaft gemacht hat, dass die Übergriffe auf die spanischen Demonstranten nicht von Beamten der Polizei ausgegangen sind. Eine Gruppe von 14 spanischen Bürgern wurde am Wochenende in der Hauptstadt der Westsahara in El-Ajún während einer nicht genehmigten Demonstration gegen Menschenrechtsverletzungen marokkanischer Stellen in der spanischen Ex-Kolonie, zusammengeschlagen. Daraufhin verlangte Madrid eine Erklärung. Die Demonstranten sind Mitglieder einer Initiative auf Teneriffa, die sich für die Unabhängigkeit der Westsahara einsetzt.

 

Historisches aus Spanien am 3. September:
1955: In Cádiz wird das neue Stadion Ramón de Carranza eingeweiht. Es gehört dem spanischen Fußballverein “Cádiz Club de Futbol”. Benannt wurde es nach einem ehemaligen Bürgermeister von Cádiz. Zur Einweihung spielte man gegen den FC Barcelona. Der gewann das Spiel 4:0.

 

Veröffentlicht in Allgemein | Kommentare geschlossen

“Müll als Rohstoff” - auf den Kanaren unbekannt

Nur mickrige zehn Prozent der anfallenden Abfälle auf den Kanarischen Inseln werden recycelt. Wertvoller Rohstoff landet einfach auf den Müllkippen und muss andererseits von außen zugeführt werden. “Müll als Rohstoff” ist hier noch weitgehend unbekannt. Die Umwelt-Experten der Gewerkschaft “Comisiones Obreras” teilten mit, dass von den 1,24 Millionen Tonnen Müll, die jährlich auf den Kanaren anfallen, rund 90 Prozent unsortiert deponiert werden. Für den Fall, dass der Abfall getrennt und organischer Müll kompostiert wird, könnten bis zu 2.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Auf den Straßen findet man mittlerweile überall Container für Wertstoffe, Glas, Papier und Restmüll. Es wäre schade, wenn der Müll getrennt gesammelt und auf der Deponie alles wieder zusammengeschüttet wird. Hier ist konsequentes Umdenken bei den Verantwortlichen gefordert.

Aktuelles aus Spanien:
Weil sich die Unfälle mit schwersten Verletzungen oder tödlichem Ausgang bei den jungen Mopedfahrern gravierend erhöht haben, hat jetzt Madrid beschlossen, dass ab dem 1. September das Mindestalter von 14 Jahren auf 15 Jahre angehoben wird. Betroffen davon sind die Fahrer der Klasse AM (Moped bis zu 50 Kubikzentimeter Hubraum). Man hofft damit den Aufwärtstrend der Unfallzahlen zu stoppen oder vielleicht sogar zu senken.

 

Historisches aus Spanien am 2. September:
1823: Antonin Faraldo Asorey, der spanische Schriftsteller und Journalist wird in Betanzos geboren. Er stirbt am 20. Juni 1853 in Granada.

 

Veröffentlicht in Allgemein | Getagged | Kommentare geschlossen

Eile bei der Schnellbahn von Teneriffa

Ganz so mühelos, wie es am Anfang aussah, ist die Verwirklichung des Eisenbahnprojektes auf Teneriffa dann doch nicht. Die Summe von 8,7 Millionen Euro, die Madrid für die Planung des Projektes spendiert, hat zur Bedingung gemacht, dass die Planung bis zum Jahresende steht. Das Geld wird unter anderem für die Entwicklung eines Planes vorgesehen, der den Entwurf der Südtrasse des Eisenbahnprojektes vorsieht. Vizepräsident Carlos Alonso sagte der Presse gegenüber, dass wegen der vielen Enteignungen entlang der Strecke heftige Proteste der Bürger eingelegt werden. Trotzdem muss die Finanzierung bis zum Jahresende stehen. Basta!

Aktuelles aus Spanien:
Die spanische sozialistische Regierung Zapatero hat sich dazu entschlossen, das Wahlrecht im Lande zu ändern. “Ley Orgánica de Régimen Electoral General” - hinter diesem Wortgeschöpf steht die Absicht, den Spaniern, die im Ausland leben, das Wahlrecht bei Kommunalwahlen zu entziehen. In Deutschland und anderen Ländern ist das schon lange gängige Praxis. Ob sich die große Zahl der Betroffenen so einfach ihre Rechte beschneiden lassen, ist fraglich. Die “Amputation” verfassungsmäßiger Rechte erzeugt Unruhe bei den fast zwei Millionen Auslandsspaniern. Es wird befürchtet, dass in Zukunft auch das nationale Parlament nicht mehr von den im Ausland lebenden Spaniern gewählt werden kann.

Historisches aus Spanien am 1. September:
1054: Bei Atapuerca, in der Nähe von Burgos, schlägt Ferdinand I., König von Kastilien und León seinen Bruder Garcia IV., König von Navarra. Dieser hat Ferdinand I. mit Unterstützung maurischer Hilfsvölker überfallen. Garcia IV. Stirbt bei den Kämpfen. Ferdinand I. Bezeichnet sich ab da als Kaiser und eignet sich die rechts vom Ebro liegenden Teile von Navarra an.

 

Veröffentlicht in Allgemein | Getagged , , , , | Kommentare geschlossen

Haschisch im Magen kann ins Auge gehen

Fast regelmäßig werden auf den beiden Flughäfen von Teneriffa Passagiere mit einer brisanten Ladung im Darm erwischt. Meistens fallen sie den Beamten durch ihr Verhalten auf. Mit fast zwei Kilo Haschisch im Magen, verpackt in 64 Kapseln, wurde jetzt auf dem Nordflughafen “Los Rodeos” ein 25jähriger Mann aus Cádiz festgenommen. Mit ihrem erfahrenen Blick hatten die Beamten der Guardia Civil den Rauschgiftschmuggler “herausgepickt”. Nach dem Röntgen wurde dem Mann das übliche Abführmittel zuteil und 64 “Bömbchen” kamen zum Vorschein. Eine sofortige Untersuchungshaft wurde angeordnet. Der Schmuggel von Rauschgift im Körper kann, wenn die Verpackung reißt, für den Täter schwerste Erkrankungen bis hin zum Tod bedeuten.

 

Aktuelles aus Spanien:

Wenn es in Europa um Negativ-Rekorde geht, ist Spanien immer ganz vorne dabei. Eine von der Europäischen Union veröffentlichte Studie hat ergeben, dass nirgendwo in Europa mehr Frauen rauchen als auf der iberischen Halbinsel. Tragische Folge davon ist die Tatsache, dass der Lungenkrebs, der bisher als “Männerkrankheit” galt, bei den qualmenden Frauen den Brustkrebs an Häufigkeit fast überholt hat. Gleichzeitig sinkt das Einstiegsalter der Erstraucherinnen weiter nach unten ab und liegt derzeit bei 13 bis 14 Jahren.

 

Historisches aus Spanien am 31. August:

1823: Bei der Schlacht von Trocadero unterliegen die revolutionären Milizen unter der Führung von Oberst Riegos den französischen Truppen. Damit ist der Weg nach Cádiz offen. Am 23. September fällt dann Cádiz endgültig. Der in der Stadt gefangen gehaltene König Ferdinand VII. wird befreit und besteigt erneut den spanischen Thron.

 

Veröffentlicht in Allgemein | Getagged , , , | Kommentare geschlossen

Sicherheit auf “Los Rodeos” - mit Sicherheit nicht

Aeropuerto Tenerife Norte "Los Rodeos"Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln. Sie hat zwei Flughäfen - einen im Süden “Reina Sofía” und “Los Rodeos” im Norden, nahe Santa Cruz de Tenerife. Im April 2010 wurden bei einer Inspektion neun eklatante Verstöße gegen die Sicherheitsstandards festgestellt. Seither steht er unter Beschuss, besonders von der Professional Association of Air Traffic Control (Aprocta). Die hat jetzt bei Gericht Beschwerde eingereicht. Bemängelt werden in der Hauptsache die Standards auf dem Airport, die den Normen der internationalen Luftfahrt nicht entsprechen. Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser.

 

Aktuelles aus Spanien:

Heute treffen sich auf Mallorca schon zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen der spanische Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero und der spanische König Juan Carlos und reden im Sommergespräch über Gott und die Welt. Im Focus des traditionellen Gespräches im Sommer, das im Marivant-Palast stattfindet, kommen Themen wie: die Lage in Afghanistan – dort kamen kürzlich zwei spanische Polizisten durch ein Attentat ums Leben, die Befreiung der spanischen Geiseln in Mauretanien auf den Tisch. Selbstverständlich werden auch die Themen: der Arbeitskonflikt zwischen den Fluglotsen und dem Flughafenbetreiber AENA, staatliche Investitionen und die wirtschaftliche Lage in den einzelnen Regionen Spaniens Gegenstand des Gesprächs sein. Das Gespräch zwischen Juan Carlos und Zapatero beginnt heute um 19 Uhr und ist die Fortführung der Unterredung vom 10. August.

 

Historisches aus Spanien am 27. August:

1545: In Rom wird Alessandro Farnese geboren. Seine Mutter war Margarethe von Parma, eine uneheliche Tochter Kaiser Karls V., ein Neffe König Phillips II. von Spanien. Farnese machte eine große militärische und diplomatische Karriere in Spaniens Diensten. Er kämpfte in der Schlacht von Lepanto 1571 und in den Niederlanden. Er starb am 3. Dezember 1592 in Arras.

 

Veröffentlicht in Allgemein | Getagged , , , , , , , , , | Kommentare geschlossen

Krise hemmt Adoptionen auf Teneriffa

Eine Wirtschaftskrise kann Auswirkungen in Bereiche haben, an die man nicht sofort denkt. So ist zum Beispiel auf Teneriffa die Anzahl der Adoptionswünsche von ausländischen Kindern deutlich gesunken. Bisher waren die Paare auf der Insel überdurchschnittlich adoptionsfreundlich. Seit einigen Monaten werden, nach den Erläuterungen eines Leiters der entsprechenden Organisation, viel weniger Anträge gestellt und schon bestehende Begehren auf Bitten der Antragsteller ausgesetzt.

 

Aktuelles aus Spanien:

Die allseits bekannte deutsche Gummibärchen-Firma “HARIBO” hat in der Provinz Girona in Cornellá del Terri eine Niederlassung. Der Wunsch auf Vergrößerung des Firmengeländes nimmt jetzt Gestalt an. In der letzten Woche unterzeichneten die Vertreter des Gummibärchengiganten und die Verantwortlichen im Rathaus einen Vertrag der es “HARIBO” erlaubt, sich zu erweitern. Der Hinderungsgrund bisher lag darin, dass die beiden Firmengelände durch eine öffentliche Straße geteilt sind. Das Abkommen sieht vor, dass die Straße bebaut werden darf und eine Umgehung des Geländes geschaffen wird. Der Süßwarenhersteller ist mit 205 Mitarbeitern das weit größte Unternehmen in der Gegend von Pla de l’Estany. Als Dankeschön für die Genehmigung des Rathauses will die Firma einen Kindergarten errichten und eine Sozial-Stiftung mit Geld unterstützen. “HARIBO” macht Kinder froh….

 

Historisches aus Spanien am 26. August:

Teresa von Jesus Jornet y Ibars, eine spanische Ordensfrau stirbt in Barbastro. Geboren wurde sie 1853 in Aytona. Heilig gesprochen wurde sie 1974.

 

Veröffentlicht in Allgemein | Getagged | Kommentare geschlossen

Es war einmal….. in Santa Cruz

In früheren Zeiten hatten die Einwohner von Santa Cruz de Tenerife einen eigenen Strand direkt vor der Haustüre. Heute müssen sich die Santacruzeros in das Auto oder in den Bus setzen, um zum mehrere Kilometer entfernten Strand “Las Teresitas” zu kommen. Im September werden sich die Hafenverwaltung und der Stadtrat der Hauptstadt von Teneriffa zusammensetzen und überlegen, ob es bei der angespannten Kassenlage möglich ist, einen Strand direkt an dem Küstenstreifen vor Santa Cruz neu anzulegen. Das wäre dann Naherholung im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn da nicht die Ebbe in den Kassen wäre!

 

Aktuelles aus Spanien:

Dass die Tage schon wieder kürzer werden, merkt man auch auf Teneriffa. Hier bereitet man sich auf die kommende Winter-Hochsaison vor. Anders ist es auf dem Festland. Noch ist das Wetter passabel warm. Die Geschäftsleute lecken sich die Wunden wegen des katastrophal schlechten Sommerschlussverkaufs (Rebajas). Die Staus auf den Straßen werden weniger und es gibt wieder freie Parkplätze. So kündigt sich das Ende des Touristen-Ansturms dieses Jahres auf der iberischen Halbinsel an. Viele Geschäfte werden im nächsten Jahr nicht mehr geöffnet sein. Die Schaufenster sind dann zugeklebt und ein Schild mit der Aufschrift “Se Vende/zu Verkaufen” steht da geschrieben. Diejenigen, die geschäftlich überleben, hoffen auf eine bessere Saison als die Letzte. Es wird langsam Winter in Spanien.

 

Historisches aus Spanien am 25. August:

1948: Zwischen dem Diktator Francisco Franco und dem Oberhaupt des spanischen Königshauses herrscht Einigkeit, dass der älteste Sohn von König Alfons XIII., Juan de Borbón y Battenberg, zum Nachfolger von Franco ausbilden zu lassen. Nach dem Tod von Franco sollte die spanische Monarchie restauriert werden. Juan Carlos de Borbón war nur der dritte Sohn von Alfons XIII. Die beiden älteren Brüder hatten schon früh auf den Anspruch des Thrones verzichtet. Der erste Sohn, Alfonso Pío, hatte eine Bürgerliche geheiratet. Jaime Leopoldo, der zweite Sohn, war nach einer Operation in der Kindheit taub. Im Alter von zehn Jahren wird Juan Carlos aus dem Exil nach Spanien gebracht. Dort macht er sein Abitur und besucht diverse Militärakademien.

 

Veröffentlicht in Allgemein | Getagged , , , , , , , | Kommentare geschlossen

Höchster Berg mit höchsten Besucherzahlen - der Teide

TeideDer höchste Berg von Spanien steht mit seinen 3.718 Metern Höhe auf Teneriffa und heißt Teide. Im Jahr 2009 war der Nationalpark Teide mit über drei Millionen Besuchern der am meisten besuchte von allen Nationalparks in Spanien. Danach auf Platz zwei liegt der Timanfaya Nationalpark auf der Insel Lanzarote, die ebenfalls zu den Kanarischen Inseln gehört. Auf die große Beliebtheit bei den Besuchern ist das Ministerium für Tourismus der Kanaren besonders stolz. Die Werbung für die Schönheiten abseits der Sonnen-Strände greift so langsam und lockt auch Besucher auf die Inseln, die sich nicht nur für einen Strand-Urlaub sondern auch für den Rest der Natur des Archipels interessieren.

 

Aktuelles aus Spanien:

Wer in Girona dabei erwischt wird, sein “Geschäft” an einer Mauer oder an einem Baum erledigt zu haben, wird mit 60 Euro zur Kasse gebeten. Bisher war es üblich, dass beim ersten Mal die Personalien festgehalten wurden und ein Brief vom Rathaus mit Tipps, wie man sich in der Öffentlichkeit verhalten soll, ins Haus flatterte. Geldstrafen wurden erst beim zweiten Erwischen verhängt. Weil die “Hinterlassenschaften” damit nicht eingedämmt werden konnten, wird jetzt schon beim ersten Mal der Quittungsblock gezückt und 60 Euro sind fällig. Im Wiederholungsfall werden sogar 90 Euro abkassiert. Wer also in Girona unterwegs ist, sollte tunlichst zum Wasserlassen eine öffentliche Toilette aufsuchen. Alternative ist, man geht in eine der vielen Bars, trinkt einen Kaffee und benutzt dort die sanitären Einrichtungen. Billiger als eine Geldstrafe ist das auf jeden Fall.

 

Historisches aus Spanien am 24. August:

1499: Amerigo Vespucci und Alonso de Ojeda unternehmen eine Expedition durch Venezuela. Angeblich wegen der vielen Pfahlbauten erhielt das Land den Namen Venezuela (Klein-Venedig).

 

Veröffentlicht in Allgemein | Getagged , , , | Kommentare geschlossen

Endlich wieder baden am “El Socorro”

Playa El SocorroZahlreiche Unwetter in den letzten Wintermonaten im Norden von Teneriffa haben einigen Stränden hart zugesetzt. So wurde auch die besonders bei Jugendlichen beliebte Playa el Socorro bei Los Realejos geschlossen. Nach aufwändigen Instandsetzungsarbeiten, die vor allem der Sicherheit dienten, ist der Strand wieder geöffnet. Jetzt können die Wellenreiter und Sonnenanbeter die Playa wieder genießen. Nichts geändert hat sich an der Parkplatzsituation. Wer Pech hat, muss sich nach dem Relaxen die Straße ganz nach oben zu seinem Auto kämpfen. Man kann den Strand aber auch mit einem Bus der TITSA erreichen.

 

Aktuelles aus Spanien:

Zwischen 30 und 40 Prozent, je nach Jahreszeit, beträgt der Anteil ausländischer Verkehrssünder im spanischen Straßenverkehr. Einzige Möglichkeit, die Geldstrafe zu bekommen, war bisher das Abkassieren an Ort und Stelle. Ab Oktober können spanische Bußgeldbescheide in allen EU-Staaten zugestellt und vollstreckt werden. Das zentrale Rechenzentrum in León, das die Radarfotos automatisch bearbeitet, ist bereits dafür gerüstet. Federico Fernández, der Abteilungsleiter der Dirección General de Tráfico, informierte die Öffentlichkeit darüber, dass die Radaranlagen bei Murcia (A-7), Zamora (A-52), Castellón (AP-7) und Alicante (A-31) auf die neue Situation umprogrammiert sind und die restlichen in den folgenden Wochen auf dem neusten Stand sein werden.

 

Historisches aus Spanien am 23. August:

1498: Die erste Tochter von Königin Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragon, Isabella stirbt. Geboren wurde sie am 1. Oktober 1470. Sie war als Frau von König Alfons von Portugal portugiesische Königin.

 

Veröffentlicht in Allgemein | Getagged , , , , , | Kommentare geschlossen

Mit dem “Rolli” durch den Wald von Tacoronte

Mit Inselpräsident Ricardo MelchiorFür die Touristen, die Teneriffa wegen der schönen Natur, besonders im Inselnorden, besuchen und per Fuß die Insel erkunden wollen, gibt es einen weiteren Wanderweg. Besonderheit hier – es ist der erste Wanderweg, der für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Im Barranco de Toledo bei “Madre de Agua” (Mutter des Wassers), das liegt oberhalb von Tacoronte, hat man diesen besonderen Weg angelegt und alle Hindernisse beseitigt. Er führt den Wanderer durch einen für Teneriffa typischen Lorbeerwald. Manche Bäume der Gattung “Viñatigo” (Persea indica) sind über 100 Jahre alt. Dieses Waldstück ist der Abholzung entgangen, weil es der Gemeinde Tacoronte mit seiner Quelle wertvolles Trinkwasser liefert. Am Anfang des Wanderweges gibt es einen Parkplatz, der Stellflächen für behindertengerechte Wagen hat. So ist bequemes Aussteigen möglich. Um Pfützen auf der einen Kilometer langen Route zu vermeiden, wurde der Boden geglättet und mit Abflüssen versehen. Am Ende erwarten den müden Wanderer genügend Bänke zum Ausruhen. Der Inselpräsident Ricardo Melchior würde sich freuen, wenn auch die Inselbewohner von der guten Freizeiteinrichtung Gebrauch machen würden. Die hat Bewegung ebenfalls dringend nötig.

 

Aktuelles aus Spanien:

Nachdem es fast zwei Jahre lang fast unmöglich war, in Spanien ein Hypotheken-Darlehen von der Bank zu bekommen, hat sich die Situation deutlich entspannt. Im Juni dieses Jahres haben die Kreditinstitute 9.500 Millionen Euro an Darlehen vergeben. Das sind mehr als 30 Prozent gegenüber dem Monat Juni in 2009 und der höchste Betrag für einen Monat seit April 2008. Nach Auskunft der spanischen Staatsbank steigen die Anfragen nach Immobilien in diesem Jahr generell wieder an.

 

Historisches aus Spanien am 22. August:

2003: Imperio Argentina, die spanische Sängerin und Filmschauspielerin stirbt in Benalmádena bei Málaga an einem Herzleiden. Imperio Argentina wurde am 26. Dezember 1906 in Buenos Aires in Argentinien geboren.

 

Veröffentlicht in Allgemein | Getagged , , , , , | Kommentare geschlossen