WSV auf Teneriffa - ein Flop

Was die Wirtschafts-Experten schon vorher wussten, ist jetzt eingetreten – der diesjährige Winterschlussverkauf war ein Flop. Dabei ist es nach dem Weihnachtsgeschäft, das ein Gutes in diesem Jahr gewesen ist, die wichtigste Einnahmequelle der Händler. Nachdem der Sonderverkauf am Samstag beendet war, hat man nachgerechnet und ist zu der Erkenntnis gekommen, dass gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzrückgang von 15 Prozent auf Teneriffa zu verzeichnen ist. Das Jammern ist groß. Im vorigen Jahr haben mehrere Hundert mittlere und kleine Geschäfte geschlossen. Jetzt droht wieder eine Entlassungswelle.

 

Aktuelles aus Spanien:

Die große deutsche Tageszeitung mit den vielen Bildern, würde wohl in großen Lettern: “Deutscher Rentner masturbierte sich in Spanien zu Tode” titeln. Unglaublich - aber wahr. Hier ist die ganze Geschichte: Ein deutscher Rentner hat sich in Spanien jahrelang kleine Ferienwohnungen gemietet und dort seine sexuellen Fantasien ausgelebt. Er bastelte sich “Masturbier-Maschinen” und probierte sie auch aus. Nachdem seine in Berlin zurückbleibende Frau schon länger nichts mehr von ihm gehört hatte, verständigte sie die spanische Polizei. Die wollte dann im Apartment von Manfred L. nach dem Rechten sehen. Obwohl von draußen das Fernsehgerät zu hören war, öffnete niemand. Die Polizei fand den Rentner tot, angeschlossen an mehrere Elektroden, im Bett vor. Ein Verbrechen schließen die Behörden aus. Er muss irgendwie beim Benutzen seiner Maschine mit der 230-Volt-Leitung in Berührung gekommen sein. Tragisch.

 

Historisches aus Spanien am 10. März:

1983: Die spanische Automobilfabrik “SEAT” beginnt ihre Verkäufe in Spanien. Seitdem wurden über eine Million SEAT-Fahrzeuge nach Deutschland exportiert. Zuvor gab es frühe Exporte in die Benelux-Länder und nach Finnland.

 

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Honorige Hilfe für Haiti

Shelter BoxSchon kurz nach bekanntwerden des verheerenden Erdbebens in Haiti begann der “Rotary Club” auf Teneriffa mit der Ausrichtung von Benefiz-Veranstaltungen auf der Insel. Vom Erlös wurden Hilfsmittel angeschafft. Hauptsächlich wurden von dem Geld sogenannte “Shelter Boxes” erworben. Diese Boxen enthalten ein Zelt für 12 Personen, Gaskocher, Töpfe und Decken sowie einen Wasserbehälter und einen Erste-Hilfe-Koffer. Stolze 250 der helfenden Sets konnten bisher nach Haiti verfrachtet werden. Wer Gutes tun will, der kann die nächste Benefiz-Veranstaltung des “Rotary Clubs” am 27. März im Auditorium in Santa Cruz de Tenerife besuchen. Diesmal geben die Los Sabandeños ein Konzert.

 

Aktuelles aus Spanien:

Den Verdacht, dass sich die spanische Justiz nicht an ganz große Mafiabosse herantraut, kann man bekommen, wenn man feststellen muss, dass der Nationale Gerichtshof in Madrid den russischen Verbrecher Zakhar Kalashov auf freien Fuß gesetzt hat. Nachdem er im Jahr 2006 in den Arabischen Emiraten verhaftet wurde, saß er vier Jahre in Untersuchungshaft in Madrid. Der Staatsanwalt forderte für Bandentum, Geldwäsche und Dokumentenfälschung 12 Jahre Haft. Jetzt kam der Kopf der Bande, Kalashov, gegen eine Kaution von 300.000 Euro (das zahlt er aus der Portokasse) frei.

 

Historisches aus Spanien am 9. März:

1741: Während des “War of Jenkins Ear” 1739 bis 1742) belagern die Briten den Hafen Cartagena in der spanischen Kolonie Neu-Granada. Es handelte sich dabei um einen Kolonialkrieg zwischen England und Spanien. Seinen Namen verdankt er dem abgeschnittenen Ohr des Handelskapitäns, Robert Jenkins, dieser legte es als Beweisstück für gewaltsame Übergriffe der Spanier gegen britische Seefahrer 1738 dem britischen Parlament vor.

 

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Pfui Deibel!

Der spanischen Polizei ist ein empfindlicher Schlag in der Kinderpornografieszene gelungen. Bei der Durchsuchung von 96 Wohnungen in spanischen Provinzen stellten die Beamten eine große Menge an belastendem Material sicher. Filme, Bilder und Computerdaten wurden beschlagnahmt. Während der spanienweiten Razzia wurden 43 Personen festgenommen. Auch auf Teneriffa und Gran Canaria wurde man fündig und es wurden Verhaftungen angeordnet.

 

Aktuelles aus Spanien:

Es ist nur drei Tage her, dass ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer von einer Monsterwelle getroffen wurde. Es gab Tote und Verletzte. Jetzt ist schon wieder ein Schiff von einer Riesenwelle beschädigt worden. Der Zwischenfall ereignete sich in der Meerenge von Gibraltar. Betroffen ist die marokkanische Fähre “Atlas”. Eine große Welle traf die Breitseite des Schiffes und die Fenster eines Aufenthaltsraumes wurden zerstört. Die herumfliegenden Glassplitter verletzten fünf Menschen – eine Schwangere Frau wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Die “Atlas” war unterwegs vom marokkanischen Tanger in den Hafen von Algeciras in Spanien und hatte 125 Menschen an Bord.

 

Historisches aus Spanien am 8. März:

1926: Josefina Rodríguez de Aldecoa wird in La Robla in der Provinz León geboren. Sie war eine spanische Schriftstellerin und hatte in Philosophie und Literatur promoviert.

 

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Arbeiten bis zum Umfallen

Nirgendwo findet eine Erfindung der Politiker, die Menschen erst mit 67 Jahren in Rente gehen zu lassen, eine gewisse Gegenliebe. Nachdem sich die Regierung in Madrid zu dieser Regelung entschlossen hat, werden überall Proteste laut und es gibt Demonstrationen dagegen. In der vorigen Woche gingen in verschiedenen Städten Spaniens wie etwa Barcelona und Madrid schon über 100.000 Menschen auf die Straße. Nachdem die Gewerkschaft UGT en Canarias zu Protesten aufgerufen hatte, demonstrierten am Donnerstag in Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria jeweils über 1.500 Bürger und machten ihrem Ärger Luft.

 

Aktuelles aus Spanien:

Während der “Winter” auf Teneriffa langsam wieder zum “ewigen Frühling” wird, ist auf der Halbinsel wieder strenges Winterwetter vorhergesagt. Die Warnstufe Gelb wurde vom staatlichen Wetterdienst AEMET herausgegeben. Erwartet werden starke Schneefälle ab 200 Metern und Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Hauptsächlich werden die Regionen Barcelona, Girona und Taragona von dem Unwetter betroffen sein.

 

Historisches aus Spanien am 7. März:

1517: Maria von Spanien, Prinzessin von Spanien, stirbt. Geboren wurde Maria am 29. Juni 1482. Im Jahr 1500 wurde sie die zweite Ehefrau von Emanuel dem Glücklichen und somit Königin von Portugal. Die erste Ehefrau Emanuels war ihre ältere Schwester Elisabeth von Spanien. Diese verstarb 1498 nach der Geburt ihres ersten Sohnes. Maria war eine Tochter von Königin Isabella I. von Kastilien und König Ferdinand II.

 

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Billiger fliegen mit Übergewicht

Was andere Fluggesellschaften vorgemacht haben, wollte auch die spanische IBERIA übernehmen. Die unangenehme Praxis, einen saftigen Aufpreis für Mehrgepäck zu fordern, wurde am 1. März 2010 eingeführt. Bis zu 60 Euro waren für ein zweites Gepäckstück fällig. Das hat den Ministerpräsidenten der Kanaren, Paulino Rivero, auf den Plan gerufen. Gestern hat er sich mit Vertretern der IBERIA getroffen, um über dieses Geschäftsgebaren zu verhandelt. Er argumentierte damit, dass die IBERIA kein Billigflieger ist und einen gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen habe. Gerade Flugpassagiere in Richtung der Kanarische Inseln haben erfahrungsgemäß mehr als einen Koffer dabei. Die Zahl der Langzeiturlauber ist hier besonders hoch. Für den Fall, dass die Fluglinie bei ihrer Regelung bleibe, drohte der Regierungschef mit Sanktionen. Das hat gewirkt und man hat sich auf den Betrag von 15 Euro für jedes zusätzliche Gepäckstück geeinigt.

 

Aktuelles aus Spanien:

Ministerpräsident Rodríguez Zapatero (PSOE) hat 55 Maßnahmen gegen die anhaltende Wirtschaftskrise in Spanien vorgeschlagen. Um möglichst viele der Punkte durchzusetzen, hat Zapatero Verhandlungen mit der oppositionellen PP aufgenommen. Dort sind die Vorschläge auf weniger Kritik gestoßen als gedacht. Die härteste Kritik kam, wie nicht anders zu erwarten, von der katalanischen Regionalregierung. Die bezeichnete das Ganze als “Blauen Dunst”. Auf Empfehlung der Wirtschaftsministerin in Madrid, Elena Salgado, soll die Mehrwertsteuer für Renovierungsarbeiten an Apartmentblocks und Wohnhäusern gemindert werden. Für kleinere Betriebe ist das eine sinnvolle Maßnahme zum Überleben. Um Banken und Sparkassen vom Druck säumiger Zahler zu entlasten, soll der Staat für Kredite an Selbstständige und kleine Unternehmen bis zu einem Betrag von 200.000 Euro bürgen. Das sind nur zwei  von vielen Punkten, die der Witrschaft wieder auf die Beine helfen sollen.

 

Historisches aus Spanien am 6. März:

1959: In Spanien wird ein längst fälliger Stabilisierungsplan vorgestellt. Mit seiner Hilfe wandelt sich die bisher eher von der Landwirtschaft geprägte Wirtschaft Spaniens zur Industrienation.

 

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Der Teide wird aufgeräumt

Wer den Teide, den höchsten Berg Spaniens, aus der Nähe sehen will, muss sich noch etwas gedulden. Durch den stärksten Sturm der letzten Jahre, der mit Windgeschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde über den Berg fegte, wurden viele Bäume entwurzelt und Felsbrocken gelöst. Deshalb sind aus Sicherheitsgründen die Zufahrtsstraßen zu den Cañadas gesperrt. Eine Ausnahme macht die Straße über La Esperanza – die ist geöffnet. Nach Mitteilung des Tourismusamtes bleibt die Straße über Vilaflor komplett gesperrt.  Über La Orotava kann man in der Zeit von 15 Uhr bis 8 Uhr am nächsten Tag nach oben fahren. Während in der anderen Zeit eine Sperrung wegen Aufräumungsarbeiten erfolgt. Wer Sicherheit über die Verkehrsverhältnisse und das Wetter am und auf dem Teide haben will, kann sich in der Zeit von Montag bis Freitag (9 bis 19 Uhr) im Tourismusamt Informationen einholen. Das geht auch per Telefon: 902 003 121.

 

Aktuelles aus Spanien:

Unbemerkt von den Besitzern haben sich kriminelle Hacker Zugang zu über 13 Millionen Computern verschafft und mit Computerviren verseucht. Drei spanische Bürger im Alter von 25 und 31 Jahren haben seit Ende 2008 über ein sogenanntes “Botnet” mit dem harmlosen Namen “Mariposa” (Schmetterling) Zugang zu Millionen von Computern gehabt haben und aus der Ferne steuern können. Die drei Verdächtigen haben auch die Computer von über 500 Großunternehmen und 40 Banken infiziert. Dabei hatten sie die Möglichkeit, an persönliche Daten von über 850.000 Personen heranzukommen. Nach eigenen Angaben haben die Drei das Netzwerk der infizierten Computer von anderen gekauft. Den Zugang zu den Daten haben sie dann wiederum an Dritte weiter vermietet. Die spanische Polizei konnte die Übeltäter ermitteln und festnehmen. Damit ist das gigantische Viren-Netz zerschlagen – bis die Nächsten tätig werden.

 

Historisches aus Spanien am 5. März:

1916: Die “Príncipe de Asturias” sinkt innerhalb von Minuten vor der brasilianischen Küste. Das Passagierschiff war auf einen Felsen aufgelaufen. Dabei kamen 445 Passagiere und Besatzungsmitglieder ums Leben. Die “Príncipe de Asturias” wird von Marine-Historikern auch als die spanische “Titanic” bezeichnet.

 

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Von der ENDESA unabhängig

Leute, die sich für nachhaltiges ökologisches Bauen interessieren, sollten sich den 19. März 2010 vormerken. Dann wird auf Teneriffa in einer zerklüfteten Landschaft bei Granadilla das erste bioklimatische Dorf der Welt eingeweiht. Das Projekt besteht aus 25 Häusern, die aus über 400 eingereichten Plänen ausgewählt wurden. Auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen wurden die Bauten Delegationen verschiedener teilnehmender Staaten vorgestellt. Umgesetzt wurden mit diesem wegweisenden Vorhaben die Ideen vom ITER (Instituto Tecnológico y de Energías Renovables de Tenerife). Besonders geachtet wurde auf geringe CO²-Emission, Ästhetik und moderate Baukosten. Der Komplex ist völlig autark und damit unabhängig von externen Energielieferanten. Die Häuser werden durch Windkraft und Sonnenenergie versorgt. Verbaut wurden ausschließlich heimische Werkstoffe.

 

Aktuelles aus Spanien:

Der Alptraum mancher Fahrgäste von Traumschiffen ist jetzt Wirklichkeit geworden. Während des letzten verheerendes Sturms in Europa wurde das griechische Kreuzfahrtschiff “Louis Majesty” von mehreren “Monsterwellen” getroffen. Im Mittelmeer vor Barcelona ließen über acht Meter hohe Wellen mehrere Fenster eines Salons bersten. Dabei wurden zwei Passagiere - ein Deutscher und ein Italiener - getötet und sechs verletzt. Das 1989 gebaute Schiff ist in den Hafen von Barcelona eingelaufen und die Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht.

 

Historisches aus Spanien am 4. März:

1864: Alejandro Lerroux Garcia, ein spanischer Politiker, wird in La Rambla in der Stadt Córdoba geboren. Garcia stirbt am 25. Juni 1949 in Madrid.

 

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College-Abschluß gefällig?

Eine Betrügerbande auf Teneriffa hat im Internet gefälschte College-Abschlüsse angeboten - und auch welche verkauft. Für 1.700 Euro gingen die Falsifikate über den virtuellen Ladentisch. Mit den täuschend echt wirkenden Abschlüssen ist es möglich, an jeder Hochschule oder Universität ein Studium zu beginnen. Der Betrug wäre wohl nie aufgedeckt worden, wenn die Bande das Angebot nicht per Spam-eMail verschickt hätten. Nachdem die Policia Nacional Wind von der Sache bekamen, bestellten sich die Ermittler ein Exemplar. Danach durchsuchten sie mehrere Wohnungen und verhafteten vier Männer. Brisant ist dabei, dass man bei der Razzia auch Namen und Adressen der Personen gefunden hat, die Abschlüsse und Zeugnisse bei den Betrügern geordert haben. Auch die Käufer müssen jetzt mit dem Besuch der Polizei rechnen.

 

Aktuelles aus Spanien:

In Griechenland hat man ihn schon – Spanien kann ihn auch bekommen. Die Rede ist von einem Generalstreik und Massenprotesten auf der Iberischen Halbinsel. Die Anzeichen dafür verdichten sich. Die Streiks könnten sich über den ganzen März hinziehen. Wer jetzt nach Spanien reisen möchte, der sollte sich bei seinem Reiseveranstalter kurz vor Antritt über die aktuelle Lage informieren.

 

Historisches aus Spanien am 3. März:

1923: In Sevilla (Andalusien) wird die “Construcciones Aeronáuticas SA” (CASA) aus der Taufe gehoben. Die neue Firma begann unmittelbar mit der Wartung der hauptsächlich importierten Flugzeuge verschiedener Hersteller. Der Flugzeugbauer wurde 1999 als EADS-CASA der spanische Teil des multinationalen europäischen Luftfahrtkonzerns EADS.

 

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Teneriffa altert

Die rasante Zunahme der Menschen, die immer älter werden, macht auch vor Teneriffa nicht halt. Der Generationenvertrag funktioniert nicht mehr. Bei 13,6 Prozent liegt die Anzahl der über 65jährigen in der Bevölkerung. Nach Ansicht der Soziologen kann man ab 10 Prozent von einer “Veralterung” der Gesellschaft sprechen. Das Sinken der Geburtenrate stellt allmählich die Alterspyramide auf den Kopf. Santiago del Teide, Los Silos und Fasnia sind die Orte auf Teneriffa mit dem höchsten Altenanteil. In Adeje, Arona, El Rosario, Granadilla de Abona und San Miguel de Abona leben dagegen die wenigsten Senioren. Besonders stark ist die “Vergreisung” in den kleinen Ortschaften - die Jugend zieht es in die Städte und übrig bleiben die Alten. Damit liegt Teneriffa gleichauf mit anderen Industriegesellschaften, die sich mit rückläufigen Geburtenraten und einer längeren Lebenserwartung beschäftigen müssen. Sozialleistungen, Rente und Krankenkasse bedürfen einer Anpassung an die neue Realität. Es gibt viel zu tun.

 

Aktuelles aus Spanien:

Wenn ihr Prepaid- Handy keinen Mucks mehr von sich gibt, dann kann das daran liegen, dass sie die allerletzte Frist versäumt haben, das Telefon ordentlich registrieren zu lassen. Ab 1. März geht dann nichts mehr – weder anrufen, noch angerufen werden. Das bis dahin gespeicherte Guthaben ist unwiederbringlich verloren und die Handynummer kann nicht reaktiviert werden. Die Provider gehen davon aus, dass zwischen drei und vier Millionen Handys nicht fristgemäß angemeldet worden sind.

 

Historisches aus Spanien am 2. März:

1956: Marokko wird unabhängig  von Spanien und Frankreich. Die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla gehören bis heute immer noch zu Spanien.

 

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Ab ins Heim

Die Tierheime auf Teneriffa füllen sich in letzter Zeit mehr als sonst. Viele geben ihren Liebling ab, weil ihnen die Kosten für das Tier über den Kopf wachsen. Wurden früher in der Not die Mitgeschöpfe einfach ausgesetzt, werden sie jetzt vermehrt im Heim abgeliefert. Die Zahl der streunenden Hunde und Katzen hat sich verringert. Das ist dem Microchip zu verdanken, der jedem Tier eingepflanzt wird. Darin ist der Besitzer registriert. Setzt der das Haustier aus, wird er schnell ermittelt – und bestraft. Das Tierheim “Valle Colino” bei La Laguna auf Teneriffa beherbergt momentan weit über hundert Hunde und Katzen. Das Kreistierheim nimmt Tiere aus Santa Cruz de Tenerife, Tegueste und El Rosario auf.

 

Die Frage, warum das geliebte “Viecherl” ins Heim gebracht wird, beantworten die Leute mit: “ich bin arbeitslos und kann mir das Futter und die Tierarztrechnungen nicht mehr leisten”. Auch der Umzug in eine neue kleinere Wohnung ist ein häufiger Grund. Von der Überfüllung sind auch alle anderen Tierheime auf Teneriffa betroffen.

 

Aktuelles aus Spanien:

Zwischen Spanien und den Rest von Europa wird nach Fertigstellung der neuen Strecken für den Hochgeschwindigkeitszug TAV (Tren de Alta Velocitat) der Schienenverkehr deutlich zunehmen. Interessant ist dabei auch, dass die neuen Schienen auch für Züge mit normaler Spurbreite geeignet sind. Zwischen El Far de l’Empordá und Vilamalla entsteht ein neues Logistikzentrum für fast 120 millionen Euro, um den Warenverkehr abzuwickeln. Auf über 550.000 Quadratmetern werden diverse Firmen, darunter auch ein Autohersteller, ihre Aktivitäten entwickeln. Damit soll eine deutliche Reduzierung des LKW-Verkehrs erreicht werden. Schlecht für die Transportfirmen – gut für die Umwelt. Das Logistikzentrum soll Ende des nächsten Jahres seine Arbeit aufnehmen.

 

Historisches aus Spanien am 1. März:

1579: Francis Drake, der englische Kapitän, entert die mit Schätzen aus der neuen Welt üppig beladene Nuestra Señora de la Conceptión. Wegen ihrer schweren Kanonenbewaffnung wurde sie auch “Cacafuego” (Feuerscheißer) genannt. Das Schiff war auf dem Weg nach Spanien. Diese Kaperung des Schiffes fand während seiner Weltumsegelung statt. Francis Drake war der erste Engländer, dem die Weltumsegelung gelungen war.

 

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