Chinamada ist ein ehemaliges Höhlendorf im Anaga-Gebirge von großem völkerkundlichen Wert. Die gut erhaltenen Wohnhöhlen, die bis heute noch von 15 Leuten bewohnt werden, sind kanarische Vergangenheit in der Gegenwart.
Die Einwohner von Chinamada gehen tagsüber ihrer Arbeit auf den Feldern nach. Am Wochenende kommt dann Leben in den Ort, da besucht die Verwandtschaft das idyllische Bergdorf.
Bis zum Bau einer recht breiten Zufahrtsstraße konnte man den Ort nur per Esel, oder zu Fuß erreichen. Einige der Höhlenhäuser sind verlassen – so kann man einen Blick in das Innere werfen.
1992 hat Chinamada eine kleine Kapelle erhalten. Von dort kann man einen Rundgang durch die Siedlung starten.
Erst seit wenigen Jahren gibt es einen Stromanschluss. Vorher behalf man sich mit Solarzellen und Stromgeneratoren.
Obwohl dieser Historische Ort nicht ganz leicht zu erreichen ist, empfiehlt sich ein Besuch auf jeden Fall.