aus Garachico
Hier machen wir einen kleinen Rundgang durch das Städtchen Garachico.
Wir nähern uns von der alten Bergstraße und machen einen kurzen Halt kurz vor der Abzweigung auf die Serpentinenstraße runter nach Garachico.
Am Ende der Serpentinenstrecke biegen wir rechts ab und fahren erstmal am alten Hafen, dem Schwimmbad und dem städtischen Stadion vorbei, wo es auf der rechten Seite einen wunderbaren, kostenlosen und meist freien Parkplatz gibt. Gegenüber blicken wir direkt auf den kleinen Felsen, dem Roque de Garachico. Leicht rechts davon die Bucht, in der die Stadt liegt.
Wir wenden uns zunächst in Richtung auf das höher gelegene Hospital, von dessen Park man einen wunderschönen Blick auf den Atlantik und den Roque de Garachico genießen kann.
Wir gehen von hier nun in die Gegenrichtung und werden immer wieder feststellen, wie sehr die Stadt durch seine kleinen Gässchen bezaubert.
Auf der Plaza im Zentrum Garachicos angekommen, erwartet uns ein für diese kleine Stadt beeindruckender aber auch gemütlicher Platz mit der Iglesia Santa Ana, dem Palacio de los Condes de la Gomera und dem ehemaligen Franziskanerkloster. Mittlerweile sind hier das Rathaus, ein Museum und ein Hotel untergebracht. Wie üblich auf dieser Insel gibt es auf der Plaza natürlich auch einen Pavillon, um den man sich - vor der Sonne geschützt von den zahlreichen Bäumen und Palmen - gemütlich hinsetzen und einen Café con Leche oder einen guten Wein genießen kann.
In der Ecke zwischen Kirche und Rathaus befindet sich ein Museum, untergebracht in einem wunderschönen alten kanarischen Haus mit dem typischen Patio - dem Innenhof. Das Museum beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Vulkanismus, der für diese Stadt eine so große Bedeutung hatte.
Wir verlassen nun die zentrale Plaza und wenden uns dem Hafen zu. Zunächst geht es vorbei an einen kleinen aber recht steilen Park, von dem aus man die Felsen, die den Rücken von Garachico bilden und unter denen ein großer Teil der alten Stadt begraben ist, besonders gut sehen kann. Von da kommen wir zum kleinen Castillo und dem neu aber perfekt hergerichteten “Badegelegenheiten”.
Bei den Schönheiten, die diese kleine Stadt mit ihren knapp 6.000 Einwohnern heute zu bieten hat, kann man sich zum einen kaum vorstellen, welche Pracht hier vor der Katastrophe zu bewundern gewesen sein musste, zum anderen kann man sich aber auch die Katastrophe selber nicht mehr vorstellen. Denn Garachico hat seinen eigenen Charm entwickelt, dem sich der Besucher kaum entziehen kann. Garachico ist auf jeden Fall einen Besuch wert!































