Mesa del Mar ist neben El Pris quasi der Hausstrand von Tacoronte. Vom Rand der Steilküste führt an der fast senkrechten Wand die Landstraße in vielen Serpentinen hinunter auf den “Meerestisch”, eine tischflache Felsenplatte fast in Meeresniveau.
War es früher einmal eine wunderschöne Badebucht, haben irgendwelche Leute eine Scheußlichkeit geschaffen: Die Bauherren haben es tatsächlich geschafft, fast die gesamte Fläche nahezu komplett mit Hochhäusern zuzubauen, die ohne weiteres mit den Plattenbauten der ehemaligen DDR verglichen werden können. Der Rest besteht aus einem betonierten Parkplatz. Doch damit nicht genug, selbst unter der Straßenrampe hat man nach Hasenkastenart noch Wohnungen untergebracht. Alles ist in schlechtem Zustand.
Dennoch, einen Besuch ist Mesa del Mar trotzdem Wert, alleine um diese Anhäufung an Beton einmal gesehen zu haben. Aber auch, weil Mesa del Mar tatsächlich über einen noch immer sehr schönen schwarzen Strand verfügt. Diesen erreicht man, nachdem man einen eher ungemütlichen Tunnel unter einem der Hochhäuser durchquert. In der Strandbucht kann man in einem recht ansehnlichen Restaurant essen. Auf dieser Seite ist auch Campingurlaub möglich.





