Los Lobos gehört zu den sechs kleinen Inseln des kanarischen Archipels und gilt als Geheimtipp unter Reisenden. In Sichtweite von Fuerteventura liegt dieses Kleinod. Die Namensgeber, die Seelöwen, gibt es dort nicht mehr. Die sind den Menschen gewichen.
Die Isla de los Lobos war einer der ersten Naturparks, die mit der Deklaration: “Parque Natural Las Dunas de Corralejo e Isla de Lobos” im Jahr 1982 unter “Naturschutz” gestellt wurde. Die Insel gilt als unbewohnt, auch wenn es das kleine Fischerdorf El Puertito gibt. Auf Lobos existieren Vogelarten, die es sonst nirgendwo anders gibt.
Wer einen Trip zu der Insel unternehmen will, kann von Fuerteventura von Corralejo mit einem Glasbodenboot übersetzen. Die Fahrt dauert etwa 20 Minuten. Man tut gut daran, sich selbst Verpflegung mitzunehmen, weil das einzige Restaurant drastische Wartezeiten hat und ohne vorherige Reservierung nichts geht.
Außer dem Vulkan Montana de Lobos (127 Meter) ist die Insel flach und die Umrundung per Fuß ist mit 13,5 Kilometer Distanz gut zu schaffen. Es empfielt sich Badesachen mitzunehmen, denn der Strand Playa de la Caleta gehört zu den Schönsten - wie aus dem Bilderbuch.
