Essen auf Teneriffa ist abwechslungsreich und gesund – hygienische Probleme gibt es nur wenige. Trotzdem gibt es einige Dinge, die man beachten sollte, wenn der Urlaub ein Guter werden soll.
Der Magen wird schon während des Anfluges beansprucht. Langes Stillsitzen in den engen Sitzreihen ist unvermeidbar und führt bald dazu, dass der Magen-Darm-Trakt schlechter durchblutet wird - die Muskeln verkrampfen sich und die Verdauung kommt zum Stillstand. Es kommt zwar selten vor, dass die Fluggesellschaft in der Flugkabine schweres, fetthaltiges Essen serviert, aber wenn es so ist, überlegen Sie sich, was Sie davon zu sich nehmen. Der Magen quittiert die Völlerei eventuell mit leichten Verdauungsproblemen bis hin zu starken, schmerzhaften Krämpfen, Durchfall und Erbrechen – je nachdem, wie empfindlich man ist.
Richtiges Essen beginnt schon vor dem Flug
Irritationen des Magens lassen sich schon vor dem Abflug vermeiden. Die letzte Mahlzeit vor dem Flug sollte leicht und die Getränke sollten frei von Alkohol sein. Während des Fluges sollte man viel trinken. Dadurch wird das Blut flüssiger und die Gefahr einer Thrombose verringert sich.
Wenn Sie auf Teneriffa gelandet sind, wird ihr Körper besonders in den Wintermonaten einem starken Temperatur-Unterschied ausgesetzt. Das Verlangen nach einem richtig kalten Getränk wird erfüllt und man stellt fest, dass die Erfrischung nur von kurzer Dauer gewesen ist. Wenn man sich an den Wüstenvölkern in aller Welt orientiert, macht man es richtig. Früchtetee, der nur leicht warm ist, stillt den Durst effektiver, hat mehr Mineralstoffe und belastet den Körper weniger als die Erzeugnisse der Getränke-Industrie.
Kann man Wasser aus der Leitung trinken?
Grundsätzlich ist das Wasser, das aus den Leitungen auf Teneriffa kommt, trinkbar. Manchmal ist es stark mit Chlor versetzt. Das beeinträchtigt den Geschmack des Morgenkaffes/Tees ziemlich. Mehr sollten Sie darauf achten, dass Sie auf die Zugabe von Eiswürfeln verzichten. Die könnten aus verunreinigtem Wasser produziert worden sein. Die Bakterien werden mit eingefroren und erwachen bei der Schmelze des Würfels zu neuem Leben. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, verwenden Sie das Wasser, das man überall in 5 oder 8 Liter-Kanistern kaufen kann. Milchtrinker können in jedem Lebensmittelladen pasteurisierte Milch kaufen. Kaffee und Tee kann man überall unbedenklich verzehren, da bei der Zubereitung die Bakterien schon abgetötet wurden. Ebenso kann man industriell erzeugte Getränke mit hygienischem Verschluss unbedenklich genießen- alkoholisches gehört dazu.
Sushi-Fans weghören
Unter den Globetrottern gibt es eine einfache aber sichere Faustregel, die da lautet: “Cook it – peel it – or leave it” (Koche es, schäle es, oder lasse es). Rohe, ungeschälte Lebensmittel sollte man in fernen Ländern meiden. Allzu groß ist die Gefahr, dass man sich mit Cholera, Hepatitis und Typhus infizieren kann. Auf Teneriffa sind die Vorschriften mittlerweile so streng, dass wenig Gefahr besteht, sich mit einem unangenehmen “Reisemitbringsel” zu infizieren. Trotzdem ist das Gespräch mit dem Hausarzt ratsam, was für Impfungen abgebracht sind (Hepatitis). Generell gilt, kein rohes Fleisch, Fisch und ungeschältes Gemüse sowie rohe Meeresfrüchte - auch rohes Ei - zu essen. Fleisch und Fisch sollten immer gut durchgebraten sein. Schälen Sie das Obst, kochen Sie das Gemüse und Sie sind auf der sicheren Seite.
Montezumas Rache auf Teneriffa?
Den heftigen Durchfall, der einen einige Tage lang an das Hotelzimmer fesselt, gibt es auch vereinzelt auf Teneriffa. Da helfen Cola und Salzstangen über das Erste hinweg. Elektrolyt-Pulver aus der Apotheke helfen den Mineralien– und Flüssigkeitsmangel auszugleichen. Sie werden Literweise Wasser trinken. Ein Mittel gegen Übelkeit und Durchfall sollte in keiner Reiseapotheke fehlen.
Fazit
Egal, wohin Sie reisen, denken Sie immer daran, dass Sie in eine für Ihren Körper ungewöhnliche Gegend der Welt kommen. Nur verschwindend wenige Urlauber, die auf Teneriffa die schönsten Wochen des Jahres verbracht haben, bekommen die hier beschriebenen Symptome. Für alle Fälle empfehlen wir eine Reise-Krankenversicherung.
