Auswandern nach Teneriffa – ohne Geld?

"Ohne Moos nix los"Wer abenteuerlustig ist und ohne Anhang, wer bereit ist, am Strand zu übernachten (lassen Sie sich nicht erwischen), der kann es ja mal wagen. Empfehlen kann man es nicht. Sicher, in der Hochsaison - im Winter - kann man Glück haben und bei einem Gastwirt Unterkunft, Verpflegung und etwas Taschengeld gegen Arbeit erhalten. Der wird Sie aber in der Nebensaison – im Sommer - nicht mehr brauchen und schickt Sie weg.

Um ordentlich nach Spanien auszuwandern, braucht man Geldmittel. “Ohne Moos nix los” gilt halt auch im Paradies. Das erste Geld in beachtlicher Höhe wird man los, wenn eine Wohnung angemietet werden soll. Zwei bis drei Monatsmieten (obwohl nur zwei erlaubt sind) werden als Kaution fällig. Manch ein Vermieter möchte gar die ganze Jahresmiete im Voraus. Der Makler kassiert noch eine Monatsmiete als Provision - und schon sind die ersten 1.500 Euro weg.

Das mitgebrachte Auto muss innerhalb von sechs Monaten umgemeldet werden. Der ganze Papierkram, Versicherung, Steuern und die Einfuhr-Steuer schlagen ab 2.000 Euro zu Buche.

Die Lebenshaltungskosten liegen in Nähe der Touristen-Zentren höher als in Deutschland. Nur der Raucher genießt sein Laster erheblich preiswerter (noch).

Wenn man keine Arbeit hat, muss man sich selbst Sozialversichern. Arbeit zu finden ist für Ausländer – und das sind Sie hier – nicht ganz einfach. Niemand wartet auf Sie. Ohne spanische Sprachkenntnisse liegt die Chance auf halbwegs gut bezahlte Arbeit fast bei null.

Aber trotz aller Widrigkeiten haben schon Viele die Hürden genommen und leben bereits seit Jahren glücklich auf der “Insel des ewigen Frühlings”.

Teneriffa Information

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