Robert Blake wurde im August 1599 in Bridgwater, Somerset in England geboren und starb am 17. August 1657 in der Nähe von Plymouth. Er war ein englischer Admiral und Mitbegründer der Seeherrschaft des britischen Commonwealth.
Robert Blake studierte an der Universität in Oxford und war 1640 Mitglied im Kurzen Parlament sowie 1645 im Langen Parlament, wo er sich der republikanischen Partei anschloss.
Blake zeichnete sich während des englischen Bürgerkriegs als Befehlshaber eines von ihm selbst geworbenen Regiments aus, und wurde 1649 von Oliver Cromwell zum Flottenkommandanten ernannt.
Obwohl Blake bis dahin keine Erfahrung in der Seefahrt vorweisen konnte, verzeichnete er doch große Erfolge in den nächsten Jahren.
Am 20. April 1657 erlangte er einen grandiosen Sieg über die Flotte der Spanier bei Santa Cruz de Tenerife auf der Insel Teneriffa. Danach kehrte er infolge seiner früheren Verwundungen, schwer krank geworden, nach England zurück. Ganz erreicht hat er England lebend nicht mehr.
Er starb in Sichtweite der Küste von Plymouth auf seinem Schiff. Cromwell ließ Robert Blake in der Westminster Abbey beisetzten. Der spätere König Charles II. ließ seinen Leichnam exhumieren und in einem Massengrab verscharren.
