Simón Bolívar (1783-1830) führte die Unabhängikeitbewegungungen gegen die spanischen Kolonialherren an. Heute sind das in Südamerika die Staaten Venezuela, Kolumbien, Panamá, Ecuador, Peru und Bolivien.
Er wurde wegen seiner erfolgreichen Kämpfe zum “Libertador” (Befreier) ernannt. Er war Sohn einer wohlhabenden Kreolen-Familie und genoss eine exzellente Ausbildung. Er reiste später durch Europa, wo er in Spanien, Deutschland und Frankreich Station machte. Besonders beeindruckt war er von der Politik Napoléon Bonapartes.
Nach dem Vulkanausbruch 1706, der Garachico verwüstete, verlor die Großmutter Bolívars ihr Hab und Gut und emigrierte nach Caracas. Keine Frage deshalb für die Bürger von Garachico, dass Simón Bolívar, der große Libertador, als Sohn des Ortes angesehen wird, war er doch schließlich der Enkel einer Einheimischen.
Zur Meerseite auf der “Plaza de Arriba” wurde dem “Befreier Südamerikas” 1970 ein Denkmal errichtet - das erste, das auf spanischem Boden den Verlust der Kolonien feiert.

