Strelitzia Regina und Strelitzia Nicolai
Viele Urlauber nehmen als Souvenir ein Paket Strelizien-Blüten mit nach Hause und freuen sich noch wochenlang über diese Urlaubserinnerung.
Die Strelitzie, auch Paradiesvogel-Blume genannt, stammt aus Südafrika und ist mit der Banane verwandt. Ihren Namen erhielt sie 1773, als der Leiter des Botanischen Gartens in London einige Exemplare vom “Kap der guten Hoffnung” erhielt. Er taufte sie auf den Namen der Gattin des damaligen Königs Georg III. Sie hieß Charlotte-Sophie von Mecklenburg-Strelitz.
Interessant ist die Art der Fortpflanzung, sie geschieht nicht durch Insekten. Durch Absonderung von süßem Nektar lockt sie kleine Vögel an, die den steinharten Samen fressen und an anderer Stelle wieder unverdaut ausscheiden.
Weniger verbreitet ist die Strelitzia Nicolai oder weiße Strelitzie genannt. Sie wird bis zu neun Meter hoch und bildet ca. 30 Zentimeter lange, weiße Blüten. Man findet sie oft in Vorgärten und sie braucht die Hand des Gärtners, der sie von alten Blättern und Blüten befreit.
Wer zuhause in Deutschland eine Strelitzie kultivieren will, der sollte eine kleine Pflanze auf Teneriffa kaufen. Die Zucht mit Samen gelingt meistens nicht. Wundern sie sich nicht, wenn ihre Pflanze erst in vier bis sechs Jahren (wenn überhaupt) blüht, das ist normal.
